Monitoring eines Einfamilienhauses (KfW-Effizienzhaus 40)

mit Luft-Wärmepumpe, Photovoltaik-Anlage, Hausautomation und Batteriespeicher

Umfassendes Monitoring eines hochgedämmten Einfamilienhauses (KfW-Effizienzhaus 40), ausgestattet mit Luft-Wärmepumpe, PV-Anlage, Hausautomation zur Anlagenoptimierung u. Batteriespeicher. Analyse der Energieeffizienz einer Luft-Wärmepumpe im Betrieb, Aufzeigen von Optimierungsmöglichkeiten, Ermittlung Eigenstromverbrauch aus PV-Anlage unter Einbindung von Wettervorhersagen, Einsparpotenzial Hausautomation u. Heizungsregelung sowie eines Batteriespeichers. Leitfadenerstellung für Ulmer Öffentlichkeit + Experten für sinnvolle Konzeption (Gebäude, Anlagentechnik, Hausautomation), Installation u. Betrieb Luftwärmepumpe + PV + Batteriespeicher.

Antragsteller

Hochschule Ulm, Prof. Dr.-Ing. Gerhard Mengedoht,

Ziel

Validierung des Netto-Nullenergiehaus-Ansatzes der Stadt Ulm

Kooperationspartner
  • Casa Nova
  • Locher Haustechnik GmbH
  • Lonetal Elektrotechnik
Laufzeit

2016 – 2018

Projektpräsentation März 2016

Die Präsentation im Rahmen des unw-Mittwochsgesprächs können Sie hier abrufen.

Stand April 2017

Es endete vor Kurzem das erste Jahr Messdatenerfassung und Auswertung am Projekthaus. Es zeigt sich bislang ein deutlich höherer Heizwärmeverbrauch verglichen mit den Normberechnungen nach EnEV. Gründe hierfür sind die höhere durchschnittliche Raumtemperatur im Gebäude, geringere interne Lasten aufgrund der nicht so dichten Belegungsdichte und geringere Ausnutzung solarer Gewinne im Winter. Um letztere geht es u.a. bei den anstehenden Optimierungsmaßnahmen für das kommende Messjahr. Die „Intelligenz“ des vorhandenen Hausautomations-Systems geht nun in Betrieb, das optimalen Energieertrag bei der Regelung der Beschattung verspricht. Weitere Optimierungen werden in der Heizungsanlage und deren Regelung durchgeführt – die Umwälzpumpe wird dann von der Hausautomation geregelt und die Wärmepumpe erhält ein Modbus-Kommunikationsmodul. Dieses ermöglicht der Hausautomation Betriebsart, Zeiten und Temperaturen der Wärmepumpe zu regeln.
Die verbaute Luft-Wärmepumpe erreichte eine Jahresarbeitszahl (JAZ) von kleiner 3,0, was nicht zufriedenstellend ist. Diverse Ansatzpunkte für eine Steigerung der JAZ in der kommenden Messperiode sind identifiziert. Diese werden sukzessive umgesetzt und auf Erfolg überprüft. Die Batterie wurde inzwischen eingebaut und ab dem 1.5. im Monitoring berücksichtigt.