Forschung – Innovative Wege zur Nachhaltigkeit

Das Ziel der unw-Forschung ist die Ergänzung des Nachhaltigkeitsbegriffes um ein breit angelegtes Innovationsverständnis. Es geht um das Erkennen und Umsetzen neuer Handlungsmöglichkeiten auf technischer, organisatorischer und verhaltensbezogener Ebene, beispielsweise Bildung, kooperative Problemlösungen, Partizipation. Dazu kooperiert der unw mit Universitäten und Hochschulen und realisiert Projekte zwischen Wissenschaftlern und Unternehmen.
 

Forschungsprojekte

EU-CSS - Zivilgesellschaftliches Engagement für nachhaltige Entwicklung
"Civil Society for Sustainability" (CSS) ist ein durch das 7. EU-Forschungsrahmenprogramm gefördertes internationales Forschungsprojekt, an dem der unw als zivilgesellschaftlicher Akteur (Civil Society Organisation: CSO) teilnimmt. Unter Leitung des gemeinnützigen Forschungsinstituts "Dialogik" in Stuttgart untersuchen sechs europäische Partner gemeinsam Möglichkeiten und Umsetzung zivilgesellschaftlichen Engagements für eine nachhaltige Entwicklung. Neben dem unw aus Ulm sind Partner aus Ungarn, Slowenien und Frankreich dabei.
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Stoffstrom-Management mit fünf Ulmer Unternehmen
Zunächst vom Bundesforschungsministerium unterstützt, haben 5 Firmen (4 davon im Industriegebiet Donautal), durch den unw angestoßen und begleitet, die Abfallgruppe des Netzwerkes Donautal gegründet. Unterstützt durch eine spezielle Software, den Abfallmanager, werden die folgenden Funktionen umgesetzt:
• Minimierung von Abfall- und Entsorgungskosten,
• Gewährleistung der Entsorgungssicherheit im stofflichen Bereich,
• Erstellung aktueller Abfall- und Stoffbilanzen,
• optimale Vorbereitung auf Entsorgungsverhandlungen,
• transparente Stoffstromläufe erstellen,
• Synergien zwischen den beteiligten Firmen nutzen und
• neue Ansätze für den KPV (Kontinuierlicher Verbesserungsprozeß) initiieren.
Die im Netzwerk verbunden Unternehmen sind auch an der ständigen Weiterentwicklung der Abfallmanagersoftware beteiligt.


Nachhaltigkeit als Leitbild eines Umweltbildungssystems für die mittelständische Industrie in der Ulmer Region
Konzept und Umsetzung. Ziel: Förderung des Nachhaltigkeitsbewußtseins in fünf mittleren Unternehmen der Ulmer Region. Umsetzung: Durchführung von Runden Tischen und Einbindung der Ergebnisse in ein Umweltmanagementsystem (EMAS).

Regionale ökologische Berichterstattung für die Ulmer Region. Darstellung von Nachhaltigkeitslücken für die Ulmer Region. Gefördert durch das Umweltministerium Baden-Württemberg.

Projekt INNET
Unternehmensnetzwerk im Ulmer Industriegebiet Donautal. Stoffstrom-Management mit fünf Ulmer Unternehmen. Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Europäische Union.

Nachhaltige Heizungssanierung durch Erfolgscontracting
Begonnen als Schulprojekt, hat der unw und sein Netzwerk die Projektkonzeption mit entwickelt. Das Forschungsvorhaben erarbeitet Grundlagen für ein neues Vergabesystem bei Schulheizungen. Es wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft u. Technogie und auch durch unser Mitglied Dr. Volker Reimann-Dubbers und seine VRD Energie Stiftung. Projektträger ist der B.A.U.M. e.V.
 

Stiftungsprofessur

für nachhaltige Bildung, nachhaltiges Wirtschaften und nachhaltiges Wissen


Der unw wirkte 2007/2008 maßgeblich bei der Einrichtung dieser Professur an der Universität Ulm mit. Die Stelle konnte ab 01.10.2008 mit einem ausgewiesenen Fachmann besetzt werden.
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Publikationen

Forschungsergebnisse werden in einer Schriftenreihe des unw im Verlag Wissenschaft und Praxis, Sternenfels, veröffentlicht.
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letzte Änderungen: 1. 6. 2010
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