Runde Tische |
Energiewirtschaftlicher Projektrat Die wichtigsten Entscheidungsträger der Ulmer Region im energiewirtschaftlichen und -technischen Bereich aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung initiieren und begleiten Projekte, wie die Passivhaussiedlung im Sonnenfeld, eine nachhaltige Energieversorgung für das Baugebiet Wanne oder die regionale Biomasse-Nutzung. Unternehmergespräch Unterstützt durch externe Experten diskutiert dieses Forum gemeinsam mit Unternehmen wichtige querschnittliche Zukunftsthemen für die Wirtschaft. |
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Praxis-Projekte |
Größte Passivhaussiedlung Deutschlands im Ulmer Sonnenfeld Der unw hat gemeinsam mit der Stadt Ulm dieses Modellvorhaben initiiert und maßgeblich beeinflußt. Die Passivhäuser haben wegen ihres um den Faktor 10 geringeren Heizenergiebedarfs Vorbildcharakter für eine energieeffiziente Zukunft. Nachhaltige Heizungssanierung durch Erfolgscontracting - Vom Schülerprojekt zum Forschungsprojekt Eine ehemalige Schüler-AG und ihre Leiterin erarbeiteten mit Unterstützung des unw-Netzwerks und weiterer Experten die Grundlagen und einen Forschungsantrag für ein neues Vergabesystem bei Schulheizungs-sanierungen. Die Arbeiten fanden großzügige Förderung durch unser Mitglied Dr. Reimann-Dubbers und dessen VRD-Stiftung sowie durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Das Projektteam energie-AG wurde am 11. 06. 2008 mit dem Bayerischen Energiepreis 2008 ausgezeichnet. Träger des im Jahre 2007 bundesweit gestarteten Forschungsprojekts ist der B.A.U.M. e.V., Hamburg. http://www.energieteam-bvsg.de Energon - Das weltweit größte Bürogebäude im Passivhausstandard Das größte Bürogebäude der Welt im Passivhaus-standard steht seit 2002 in Ulm und hat den Namen Energon. Entscheidend für die erfolgreiche Realisierung dieses zukunftsweisenden Nachhaltigkeitsprojektes war der ökonomisch-ökologisch optimierte Entwurfs- und Planungsansatz, die Teamfähigkeit bei Entwurf und Planung, sowie die Qualität bei der Bauausführung. Grundsätze für die Realisierung: Dämmen, Dichten, Lüften mit Wärmerückgewinnung, Energie sparendem Stromkonzept für Beleuchtung und Geräte, sowie Deckung des Restenergiebedarfes für Heizung, Kühlung und Strombedarf aus nachwachsenden Rohstoffen. Dreh- und Angelpunkt nachhaltiger Gebäude ist die Lüftungstechnik, die ca. 2/3 der in der Abluft enthaltenen Wärme zurückgewinnt. Beim Energon konnte nachgewiesen werden, dass keine vorbestimmte Gebäudeform erforderlich ist, und die gesamte Palette der, allerdings überlegt ausgewählten, Baumaterialien verwendet werden kann. Weitere Informationen: unw-Nachrichten Heft 10, Seite 25 ff. http://www.energon-ulm.de |
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