Ausruf des Klimanotstandes in Ulm?

Stellungnahme des unw zu den Forderungen von Fridays For Future Ulm

Weltweit wie auch in Ulm streiken und demonstrieren junge Menschen für den Klimaschutz. Die Mobilisierungskraft der Jugendlichen zeigt, dass es dringend notwendig ist, sinnvolle Maßnahmen nicht nur in Ulm, sondern weltweit umzusetzen.

Mit der Initiative #ScientistsForFuture setzt sich auch die Wissenschaft für einen weiterreichenden Klima-, Arten-, Wald-, Boden- und Meeresschutz ein. Klimaneutrale und klima- und umweltschonende Maßnahmen sowie innovative und nachhaltige Technologien, Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle müssen stärker in den Mittelpunkt gerückt werden.

Als unw erklären wir uns mit den Streikenden grundsätzlich solidarisch. Wir stehen hinter dem Pariser Klimaschutzabkommen und unterstützen die Anliegen von Fridays For Future.

Überdies stellen wir fest, dass wir auch im lokalen Bereich unsere Anstrengungen für den Klimaschutz deutlich erhöhen müssen. Gemeinderat, politisch Verantwortliche und die gesamte Bürgerschaft müssen nach weitergehenden Lösungen suchen, die die bislang beschlossenen Klimaschutzmaßnahmen ausweiten und ergänzen.

Wir appellieren daher an alle Entscheidungsträger in Politik, Verwaltung, Unternehmen, Wissenschaft und Zivilgesellschaft, die Forderungen für mehr Klima- und Umweltschutz noch ernster zu nehmen, sich ehrgeizige Nachhaltigkeitsziele zu setzen und entsprechende Maßnahmen mit sehr hoher Priorität umzusetzen.

 

Der Vorstand des Ulmer Initiativkreises nachhaltige Wirtschaftsentwicklung e. V.

Prof. Dr. Martin Müller
unw-Vorsitzender
Prof. Dr. Georg Kleiser
stv. unw-Vorsitzender

Kai Weinmüller
stv. unw-Vorsitzender
Leiter der Geschäftsstelle