InnoSÜD-Blickpunkte: Nachhaltigkeit

Nachhaltig leben in der Region – eine kritische Bestandsaufnahme

Hochschule Neu-Ulm | Foyer und Mensa

20. November 2019
16:00 Uhr


Wie können Gesellschaft, Politik und Wirtschaft gemeinsam eine nachhaltige Zukunft für die Region gestalten?

Die Veranstaltung beschäftigt sich mit dem Thema aus verschiedenen Blickwinkeln: Mit einem Impulsvortrag der ehemaligen Bundesministerin für Bildung und Forschung Dr. h.c. mult. Annette Schavan, einer Podiumsdiskussion lokaler Akteur*innen, Vorträgen von InnoSÜD-Wissenschaftler*innen und einem Marktplatz.

Programm InnoSÜD-Blickpunkte Nachhaltigkeit

Anmeldung

Anmeldung bis zum 11. November 2019
Der Eintritt ist frei.

 

Nachhaltig und ressourcenschonender leben lernen

Ob in punkto Energieverbrauch, Mobilität oder Konsum: Wir alle müssen nachhaltiger und ressourcenschonender leben lernen. Dafür setzen sich Organisationen und Vereine ein; dafür gehen Schüler*innen seit Monaten öffentlichkeitswirksam auf die Straße. Auch der Hochschulverbund InnoSÜD widmet dem zukunftsentscheidenden Thema Nachhaltigkeit eine eigene Veranstaltung und lädt Menschen aus der Region zum Austausch und Dialog an die Hochschule NeuUlm.

Den Auftakt der Veranstaltung bildet eine Keynote-Rede der ehemaligen Bundes­forschungs­ministerin Dr. h.c. mult. Annette Schavan zum Thema „Strategische Allianzen für Nachhaltigkeit“. „Wandel braucht Allianzen. Wer unter seinesgleichen bleibt, verliert Kreativität. Zeiten des Wandels sind heute auch Zeiten neuer Chancen für Nachhaltigkeit.“

Podiumsdiskussion mit Akteur*innen aus Gesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft

Welche Ideen und Aktivitäten es für mehr Nachhaltigkeit auf regionaler Ebene bereits gibt und noch geben könnte, ist Thema einer Podiumsdiskussion mit Vertreter*innen aus lokalen Organisationen und Unternehmen. Unter dem Motto „Nachhaltig leben in der Region – Eine kritische Bestandsaufnahme“ diskutieren dazu:

  • Enrico Leonardo Berardone – Inhaber des Start-ups fairbrush
  • Ivo Gönner – Oberbürgermeister a. D. der Stadt Ulm
  • Prof. Dr. Julia Kormann – Vizepräsidentin für Studium und Lehre, Nachhaltigkeit; Hochschule Neu-Ulm
  • Birgit Schäfer-Oelmayer – Projektkoordinatorin Ulmer Initiativkreis nachhaltige Wirtschaftsentwicklung e.V. (unw)
  • Oliver Schmidt – FridaysforFuture Ulm
  • Prof. Dr. Werner Tillmetz – 14 Jahre Vorstandsmitglied im Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW)
  • Katrin Voß-Lubert – Vorsitzende des ADFC Kreisverbands Ulm/Alb-Donau
  • André Wieland – Gründer des Unverpackt-Ladens Klare Kante

Impulse aus der Wissenschaft: Forschung und Transfer für Nachhaltigkeit

Auch die Wissenschaft tüftelt an neuen Technologien und Strategien, um Ressourcen zu schonen und Prozesse nachhaltiger zu gestalten und über Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu informieren – im InnoSÜD-Verbund in den Themenfeldern Energie, Gesundheit und Biotechnologie, Mobilität und Transformationsmanagement.

Wissenschaftler*innen der InnoSÜD-Verbundhochschulen berichten mit Impulsvorträgen aus ihren Teilprojekten unter anderem zu folgenden Themen:

  • Wie lassen sich die Themen Klimaschutz und Energiewende in die Gesellschaft transferieren?
  • Urbanes Land – Wie sieht nachhaltige Entwicklung außerhalb der großen Stadtzentren aus? 
  • „Der CSR Innovation Circle – Nachhaltigkeit in der Region voneinander lernen“

Eine Umfrage zweier InnoSÜD-Teilprojekte gibt außerdem Einblicke, wie junge Erwachsene in der Region zu Nachhaltigkeit stehen. Wissenschaftler aus InnoSÜD-Teilprojekten an den Hochschulen Neu-Ulm und Biberach haben in den letzten Monaten über 600 junge Menschen zu diesem Thema online befragt und präsentieren Vorab-Ergebnisse ihrer Auswertung bei der Veranstaltung.

Ein Marktplatz mit Infoständen, Aktionen und Exponaten im Foyer der Hochschule bietet weitere Impulse aus den InnoSÜD-Teilprojekten und den Verbundhochschulen, aus Unternehmen und Organisationen und lädt zum Austausch ein.

Bei Führungen durch die neuen Labore der Hochschule können Besucher*innen sich außerdem ein Bild von Forschung und Transfer vor Ort machen.