Smart Urban Gardening

Gärtnern macht Spaß und bringt unterschiedliche Menschen zusammen. Intelligente Tischhochbeete bringen Technik mit, die das gemeinschaftliche Gärtnern einfacher macht. Einsatzgebiete von Sensoren werden besser übertragbar.

Aktuelles

Aufstellen der Tischhochbeete: Die ersten Hochbeete sind aufgestellt! Im Stadtteilgarten steht nun das Erste seit dem 25. Mai 2020. Betreut wird das Beet gerade durch die Mitarbeiter des Jugendhauses Eselsberg, sobald die Corona-Situation es zulässt werden sich Schüler*innen darum kümmern.

Daten der Sensbox vom Hochbeet: Die Sensebox (Messgerät für Luftdruck, Temperatur, UV-Strahlung und Feinstaubpartikel ) zeigt nun in Echtzeit die aktuellen Messdaten aus dem Stadtteilgarten.

Alle aktuellen Infos

Hier geht es zu den Live-Messdaten.

Das Tischhochbeet im Stadtteilgarten

Projektbeschreibung

Insgesamt vier Hochbeete werden bei Wohnungsbaugenossenschaften und Schulen aufgestellt und das gemeinsame, digitale Stadtgärtnern damit gefördert. Forscher der Universität Basel konnten in einer großangelegten Feldstudie nachweisen, dass kleine und isolierte Grünflächen zum Erhalt der Biodiversität im bebauten Gebiet beitragen und die negativen Effekte der Verstädterung auf die Biodiversität weitgehend wettmachen können. Die Hochbeete sind mit Feuchtesensoren und solarbetriebenen Pumpen ausgestattet sowie mit einer Online-Plattform verknüpft. Die Pumpe und Feuchtesensoren sorgen für das bedarfsgerechte, automatische Wässern. Neben den Messdaten für die Bodenfeuchte sind weitere Sensoren angebracht, deren Daten über LoRaWAN auf eine öffentlich zugängliche Datenplattform übertragen werden. Optisch schön aufbereitet können somit Feinstaubpartikel, UV-Strahlung, Luftdruck und Temperatur abgelesen werden.

Die Pflege der regionalen und biologischen Nutzpflanzen sowie die Betreuung der autarken Hochbeete ist ein zentrales Element des Projekts und erfordert das Ausbilden von Nachwuchs-Hobbygärtnern durch Experten.

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