Urban Gardening

Gärtnern macht Spaß und bringt unterschiedliche Menschen zusammen. Intelligente Tischhochbeete bringen Technik mit, die das gemeinschaftliche Gärtnern einfacher macht. Einsatzgebiete von Sensoren werden besser übertragbar.

>>Hier geht´s zu den aktuellen Daten des Tischhochbeets vor dem M25! <<

Aktuelles

Aufstellen der Tischhochbeete: Nach Rücksprache mit dem Projektträger und Beteiligten werden wir vorerst von der Aufstellung der Hochbeete absehen. Da diese in öffentlichen Räumen stehen und von mehreren Personen frequentiert werden sollen ist dies derzeit nicht richtige Zeitpunkt. Wir werden uns an die Empfehlungen des Landes BW und Bayern richten und abwarten, wie es ab dem 20. April weitergeht.

Projektbeschreibung

Insgesamt vier Hochbeete werden bei Wohnungsbaugenossenschaften und Schulen aufgestellt und das gemeinsame, digitale Stadtgärtnern damit gefördert. Forscher der Universität Basel konnten in einer großangelegten Feldstudie nachweisen, dass kleine und isolierte Grünflächen zum Erhalt der Biodiversität im bebauten Gebiet beitragen und die negativen Effekte der Verstädterung auf die Biodiversität weitgehend wettmachen können. Die Hochbeete sind mit Feuchtesensoren und solarbetriebenen Pumpen ausgestattet sowie mit einer Online-Plattform verknüpft. Die Pumpe und Feuchtesensoren sorgen für das bedarfsgerechte, automatische Wässern. Neben den Messdaten für die Bodenfeuchte sind weitere Sensoren angebracht, deren Daten über LoRaWAN auf eine öffentlich zugängliche Datenplattform übertragen werden. Optisch schön aufbereitet können somit Feinstaubpartikel, UV-Strahlung, Luftdruck und Temperatur abgelesen werden.

Die Pflege der regionalen und biologischen Nutzpflanzen sowie die Betreuung der autarken Hochbeete ist ein zentrales Element des Projekts und erfordert das Ausbilden von Nachwuchs-Hobbygärtnern durch Experten.