Urban Gardening

Gärtnern macht Spaß und bringt unterschiedliche Menschen zusammen. Intelligente Hochbeete bringen Technik mit, die das gemeinschaftliche Gärtnern einfacher macht. Einsatzgebiete von Sensoren werden besser übertragbar.

Insgesamt vier Hochbeete werden bei Wohnungsbaugenossenschaften und Schulen aufgestellt und das gemeinsame, digitale Stadtgärtnern damit gefördert. Forscher der Universität Basel konnten in einer großangelegten Feldstudie nachweisen, dass kleine und isolierte Grünflächen zum Erhalt der Biodiversität im bebauten Gebiet beitragen und die negativen Effekte der Verstädterung auf die Biodiversität weitgehend wettmachen können. Die Hochbeete sind mit Feuchtesensoren und solarbetriebenen Pumpen ausgestattet sowie mit einer Online-Plattform verknüpft. Die Pumpe und Feuchtesensoren sorgen für das bedarfsgerechte, automatische Wässern. Neben den Messdaten für die Bodenfeuchte sind weitere Sensoren angebracht, deren Daten über LoRaWAN auf eine öffentlich zugängliche Datenplattform übertragen werden. Optisch schön aufbereitet können somit Feinstaubpartikel, UV-Strahlung, Luftdruck und Temperatur abgelesen werden.

Die Pflege der regionalen und biologischen Nutzpflanzen sowie die Betreuung der autarken Hochbeete und Gewächshäuser ist ein zentrales Element des Projekts und erfordert das Ausbilden von Nachwuchs-Hobbygärtnern durch Experten. Die professionelle Unterstützung bei der Pflege und Auswahl an saisonalen und regionalen Obstund Gemüsesorten wird durch Workshops