Photovoltaik-Netzwerk Donau-Iller

Mit regionalen Netzwerken mehr Sonnenenergie im Südwesten ernten

Logo des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg fördert seit Mitte 2018 für die nächsten drei Jahre regionale Photovoltaiknetzwerke finanziell.

Die Netzwerke sollen vor Ort den ins Stocken geratenen Ausbau der Solarstromerzeugung vorantreiben. Insgesamt gibt es 12 Netzwerke, pro Regionalverband eines. Das PV-Netzwerk Donau-Iller verantwortet der unw.

Kontakte

Kai Weinmüller
Magdalena Ulmer
fon: 0731 38859-40
fon: 0731 88000-390

Beratungsangebot Eignungs-Check Solar

Viele sonnenverwöhnte Dachflächen bieten bislang unerkannte Potenziale zur Nutzung von Solarenergie. Ob sich Ihr Dach für eine Photovoltaik- oder Solarthermie-Anlage eignet und ob sich ein Photovoltaik-Batteriespeicher lohnt, können Hausbesitzer/innen jetzt mit einem neuen Beratungsangebot prüfen lassen. Dieser neue „Eignungs-Check Solar“ wird von den Energieagenturen der Region Donau-Iller in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg angeboten.

Dabei kommt ein unabhängiger Energieberater zu Ihnen nach Hause und prüft anhand von Dachflächen, Dachtypen und Neigung, ob eine Solaranlage auf das Haus passt. Ebenfalls beantwortet der Experte Fragen zu Umsetzung, Kosten und Wirtschaftlichkeit der Anlage. Sie enthalten mit dem Eignungs-Check Informationen zu den aktuellen Fördermöglichkeiten. Im Anschluss gibt es einen Kurzbericht darüber, wie solartauglich das Haus ist und welche weiteren Schritte sinnvoll sind.

Jetzt gleich einen Termin vereinbaren:

Für Ulm und Alb-Donau-Kreis:
Regionale Energieagentur Ulm gGmbH
Hafenbad 25
89073 Ulm
0731 79033080
info@regionale-energieagentur-ulm.de
www.regionale-energieagentur-ulm.de
Für den Landkreis Biberach:
Energieagentur Biberach
Prinz-Eugen-Weg 17
88400 Biberach
07351 372374
info@energieagentur-biberach.de

 

Checkliste für Ihre Photovoltaik-Anlage

Wenn Sie diese Liste ausfüllen, sind Sie bestens vorbereitet für die Energieberatung oder das Gespräch mit dem Solarinstallationsbetrieb. Die Liste umfasst alle Punkte, die für eine Auslegung der PV-Anlage und für eine Abschätzung der Wirtschaftlichkeit notwendig sind. Einfach zum Gespräch mitbringen und am besten gleich einen Termin vereinbaren.

 

Photovoltaik-Rechner

Der Photovoltaik-Rechner ist ein kostenloses, transparentes und unabhängiges Berechnungstool für Photovoltaik-Anlagen bis 750 kWp.

Hier klicken für Download: Photovoltaik-Rechner

    • bietet eine grobe Orientierung für PV-Anlagen, ersetzt aber keine individuelle und fachgerechte Planung mit Simulations-und Wirtschaftlichkeitsberechnung
    • 2 Modi: Pflicht- und Expertenmodus
    • Für kleine, private Anlagen werden automatisch anhand von wissenschaftlichen Simulationsrechnungen die Eigenverbräuche von zwei möglichen Lastprofilen ermittelt (Randbedingungen: bis 4000 kWh Stromverbrauch; 20 kWh Speicher und 20 kWp PV-Anlage)
    • Für größere Anlagen und Gebäudetypen wie z.B. Gewerbe, Büros, Landwirtschaft können Eigenverbrauchsquoten anhand der Diagramme von Simulationsrechnungen mit Standard-Lastprofilen bestimmt werden
    • Berechnungen mit und ohne Speicher möglich (siehe Randbedingungen oben)
    • Über eine virtuelle Karte sind Einstrahlungsdaten mit 1×1 km² Auflösung integriert und abrufbar
    • Berechnung z.B. von Stromgestehungskosten, Wirtschaftlichkeit, vermiedenen Treibhausgas-Emissionen, Solarer Deckungsanteil
    • enthält Tipps, Erläuterungen und Hinweise mit Informationen zur Berechnungsmethodik

Die Ergebnisse dieses Photovoltaik-Rechners sind eine grobe Orientierung und sind abhängig von den eingegeben Werten, Annahmen und dem Berechnungsmodell.

 

Baden-Württembergische Speicherförderung in Kombination mit Photovoltaik

Wer sich einen Akku-Speicher in Verbindung mit einer neuen Photovoltaikanlage anschafft, kann in BaWü ab sofort einen Zuschuss von 200 € bzw. 300 €/kWh nutzbarer Speicherkapazität des Batteriespeichers beantragen. Darüber hinaus können Sie einen weiteren Bonus in Höhe von 500 € je Batteriespeicher erhalten, wenn Sie einen neuen lastmanagementfähigen Elektrofahrzeugladepunkt installieren.

Nähere Auskünfte unter folgenden Links:

 

Aktion für KfZ-Betriebe

Die Energieagentur Ulm und der Ulmer Initiativkreis nachhaltige Wirtschaftsentwicklung (unw) arbeiten in einem gemeinsamen Projekt Hand in Hand, um Autohäuser und Werkstätten im Raum Ulm und Alb-Donau-Kreis über das Thema Energie kostenfrei, neutral und unverbindlich zu informieren. Im Rahmen dieses Projektes bieten wir Beratungen und Informations­­veranstaltungen an, die unter anderem die Themenfelder Energieeffizienz, Photovoltaikanlagen und Fördermöglichkeiten abdecken.

Um herauszufinden, welche Themen von besonderer Bedeutung für die Betriebe sind, wurde ein Fragenbogen erstellt. Anhand dessen und mit Telefonaten mit den Betrieben soll ein Einblick ermöglicht werden, um festzustellen, welche Themen wichtig sind. So können die Betriebe zielgerichtet informiert werden. Zusätzlich wird nach Abschluss der Telefonaktion bei Bedarf eine kostenfreie Informationsveranstaltung zu einem Thema aus dem Bereich der Energieeffizienz organisiert.

Sie sind Eigentümer oder Mitarbeiter eines KfZ-Betriebs?Außerdem wollen Sie Ihre Werkstatt bzw. Ihr Autohaus fit für die Energie-Zukunft machen? Dann nutzen Sie die Aktion, indem Sie den  Fragebogen ausfüllen und uns zusenden. Damit ermöglichen Sie uns einen Einblick, welche Themen Ihnen wichtig sind und wie wir Sie bestmöglich beraten können. Wichtig zu erwähnen ist, dass Sie sich dadurch nicht verpflichten, an einer Beratung oder Informationsveranstaltung teilzunehmen. Gerne wollen wir mit Ihnen ausloten, wie Sie Ihren Betrieb fit für die Energie-Zukunft machen!

Die Aktion wird im Rahmen der Regionalen Kompetenzstelle Energieeffizienz (KEFF) durchgeführt. In diesem Projekt des Landes Baden-Württemberg sind zwölf Regionen in einem Netzwerk organisiert und unterstützen baden-württembergische Unternehmen dabei, durch Energieeffizienz-Maßnahmen die Kosten zu reduzieren. Die Regionale Energieagentur Ulm bietet im Rahmen von KEFF eine neutrale, unabhängige und kostenlose Erstberatung für Handwerksunternehmen aus Ulm und dem Alb-Donau-Kreis an. Dabei liegen besonders kleine und mittlere Unternehmen im Fokus.

Leistungen:

    • Energieeffizienzpotenziale erkennen bei einer Vor-Ort-Begehung
    • Aufzeigen von Einsparmöglichkeiten im Betrieb
    • Optimierung von
    • Gebäudehülle und -infrastruktur
    • Technische Gebäudeausrüstung
    • Querschnittstechnologien
    • Produktionsprozesse
    • Informationen über Förderprogramme
    • Herstellen von Kontakten zu relevanten Partnern

Ziele:

    • Klimaschutz und CO2-Einsparung
    • Vertiefende Informationen zu den Energieströmen/-verbräuchen im Unternehmen erlangen
    • Kosten im Betrieb senken
    • Produktionsfähigkeit steigern
    • Ausbau von Photovoltaik voranbringen

Unterstützt wird die Aktion durch das PV-Netzwerk Donau-Iller, das verantwortet wird vom Ulmer Initiativkreis nachhaltige Wirtschaftsentwicklung (unw). Hierbei geht es darum, den Photovoltaikausbau zu beschleunigen und durch Informationen, Beratungen und Veranstaltungen Hemmnisse zu überwinden und abzubauen.

 

Attraktives Ulmer Energieförderprogramm für die Installation von PV im Bestand

Seit 1. Januar 2021 kann man u.a. für neu installierte Dachphotovoltaik im Gebäudebestand bis zu 200 Euro pro kWp installierter elektrischer Leistung beantragen. Für die Prüfung bestehender Photovoltaik- und Solarthermie-Anlagen, die älter als 20 Jahre sind, zahlt die Stadt einen einmaligen Zuschuss von 500 Euro.
Details finden Sie auf der Homepage der Stadt Ulm.

 

Ermitteltes Solarpotenzial auf Dachflächen

Ist auch Ihr Dach geeignet für die Gewinnung von Strom? Finden Sie es mit nur wenigen Mausklicks jetzt heraus! Entsprechende Informationen finden Sie auf den jeweiligen Websites: 

 

Angebot für Institutionen

Das Photovoltaik-Netzwerk Donau-Iller stellt für Vereine, Organisationen, Unternehmen, Kirchengemeinden, etc. eine Vielzahl an Angeboten bereit.
Die Details finden Sie hier.

 

Sonniges Plätzchen auf Balkon, Terrasse oder im Garten für ein oder zwei Solarmodule?

Dann können Sie bald einen Teil Ihres Strombedarfes selbst erzeugen.

Eine Balkon-PV-Anlage wird auch steckerfertige Erzeugungsanlage genannt. Die können hierzulande bis zu einer Größe von 600 Watt Leistung installiert werden. Dies ist zum Beispiel ausreichend, um einen modernen Staubsauger zu betreiben. Damit erzeugen Betreiber weitgehend CO2-freien Strom, den sie selbst verbrauchen können. Diese Balkon-Photovoltaikanlagen (Balkon-PV) eignen sich nicht nur für Eigenheimbesitzer*innen, auch Mieter*innen können das attraktive Angebot nutzen, um an der Energiewende mitzuwirken.

Eine Balkon-PV besteht aus mindestens einem PV-Modul, einem Wechselrichter, den nötigen Leitungen mit speziellem wetterfesten Stecker und dem Befestigungsmaterial. Als Stecker muss eine sogenannte Energiesteckvorrichtung nach VDE 0628-1:2018-2 genutzt werden, wie etwa ein sogenannter „Wieland“-Stecker. Außerdem muss ein Zweirichtungszähler vorhanden sein, um das Rückwärtslaufen des Zählers zu verhindern. Der Tausch des Zählers erfolgt über den Netzbetreiber nach Anmeldung über das vereinfachte Meldeverfahren, sofern kein Umbau des Zählerkastens notwendig ist.

Vor der Anbringung der Balkon-PV sollte geklärt werden, ob für das entsprechende Gebäude ein Denkmal- oder Ensembleschutz greift. Außerdem sind eine sturmsichere Befestigung sowie elektrische Sicherheit verlangt. Da die Anbringung von Modulen auf dem Balkongerüst oder an der Fassade die Außenoptik des Gebäudes beeinflusst, erfordert dies grundsätzlich eine Zustimmung des Vermietenden. Die Fassade ist üblicherweise nicht Bestandteil des Mietvertrags. Auch bei der Aufstellung auf dem Balkon oder der Terrasse ist es ratsam, das Vorhaben gegenüber den Haus- oder Wohnungseigentümern anzuzeigen. Solange mit der Anlage lediglich der Eigenverbrauch unterstützt und keine EEG-Vergütung in Anspruch genommen werden soll, sind Balkon-PV nur bei den Netzbetreibern meldepflichtig. Oftmals geschieht dies sehr kundenfreundlich über ein vereinfachtes Anmeldeverfahren für steckerfertige PV-Anlagen bis 600 W wie bei den SWU in Ulm und Umgebung (durch den Elektrofachbetrieb im digitalen Portal der SWU) oder im Gebiet der Netze BW über ein vereinfachtes Formular.
Bis spätestens vier Wochen nach Inbetriebnahme muss die Anlage kostenfrei im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur angemeldet werden.

Neben dem hohen ökologischen Nutzen bietet eine Balkon-PV auch ökonomisch einen Anreiz, wenn die Anlage sinnvoll ausgelegt wird. Damit können leicht bis zu 20 % des jährlichen Strombedarfs selbst erzeugt und genutzt werden. Das bedeutet bei einem durchschnittlichen Haushalt jährliche Stromkosteneinsparungen von ca. 100 Euro. So rechnet sich die Investition schnell. Bei der Auslegung ist der individuelle Strombedarf entscheidend. Daraus kann die Grundlast abgeschätzt werden. Durch die geringen Modulkosten rechnet es sich meist, die vollen 600 Watt Leistung zu installieren.

Wann wird Ihr Balkon zum Stromerzeuger?

Eine Kurzübersicht für Ulm und Umgebung finden Sie hier. Weitere Infos dazu auch  hier oder hier (mit  Checkliste).

 

Unterstützung für Kirchengemeinden

Sie sind aktiv in einer Kirchengemeinde und wollen den Photovoltaik-Ausbau voranbringen? Informieren Sie sich  hier über unsere vielfältigen Angebote.

 

Beratung für PV-Altanlagen: Die EEG-Förderung läuft aus, wie geht es weiter?

Eigentümerinnen und Eigentümer von PV-Altanlagen, bei denen die EEG-Förderung nach 20 Jahren Betriebszeit bald endet, können sich telefonisch oder per E-Mail über den weiteren Betrieb der Anlagen beraten lassen. Die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie hat ein Beratungsprojekt im Auftrag des Umweltbundesamtes gestartet: PV-Lotse

 

PV-Rechner ermitteln das Potential

Wirtschaftlichkeitsrechner PV-Anlagen

Das Umweltinstitut München bietet auf seiner Webseite einen regelmäßig aktualisierten, downloadbaren  Wirtschaftlichkeitsrechner für Solarstromanlagen an (Format: MS Excel). In die übersichtlich strukturierte Excel-Tabelle lassen sich bei Bedarf auch die Kosten und Nutzungsdaten eines (geplanten) Batteriespeichers aufnehmen. Die voreingestellten Tabellenwerte kann der Nutzer individuell anpassen. Auch eine mögliche Finanzierung der Investitionskosten lässt sich berücksichtigen.

Wirtschaflicher Rahmen

Mit dem Online-Rechner der EnergieAgentur.NRW können Sie überprüfen, ob sich die Investition in eine Photovoltaik-Anlage an Ihrem Gebäude, nach Wunsch auch inklusive Batteriespeichersystem, lohnt. Sie erhalten eine grobe Abschätzung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die für die Planung eine erste Orientierung gibt.

Solarstrom – mit oder ohne Batteriespeicher

Mit dem Solarrechner der Verbraucherzentrale NRW können Sie überschlägig abschätzen, wie viel Solarstrom aus Ihrer Photovoltaikanlage – mit oder ohne Batteriespeicher – im Haushalt und mit einem E-Auto genutzt werden kann.

Autarkie und Eigenverbrauch

Sie wollen wissen, welchen Beitrag ein PV-Speichersystem zur Stromversorgung Ihres Hauses leisten kann? Mit dem Unabhängigkeitsrechner der HTW Berlin können Sie Ihren Autarkiegrad und Eigenverbrauchsanteil je nach Größe des PV-Speichersystems abschätzen.

 

Steuertipps zur Stromerzeugung

Gerade bei Neuanschaffung oder Erweiterung von Photovoltaik-Anlagen und Speichern, ist es wichtig, die steuerlichen Rahmenbedingungen und Besonderheiten zu kennen. Welche Informationen benötigt das zuständige Finanzamt? Unter welchen Voraussetzungen kann die Vorsteuer geltend gemacht werden? Wie wird der steuerliche Gewinn ermittelt? Welche Abschreibungsmöglichkeiten gibt es?

Mit diesen Steuertipps gibt das Ministerium für Finanzen Baden-Württemberg Ihnen Informationen an die Hand, damit der Einsatz für den Klimaschutz in jeder Hinsicht ein Erfolg wird.

 

Handwerksbetriebe

Eine Listung von Handwerksbetrieben in der Region Donau-Iller, die im Bereich Photovoltaik-Anlagen Service und Dienstleistungen anbieten, finden Sie auf der Seite der Handwerkskammer.

 

Photovoltaik weiterdenken – Eigenstromnutzung im Unternehmen intelligent erhöhen

Die Guido Faßnacht GmbH aus Oberdischingen geht mit gutem Vorbild voran, denn das Unternehmen hat seit 2010 und 2019 zwei Photovoltaik-Anlagen in Betrieb. Das Besondere hierbei ist, dass mit dem erzeugten Strom u.a. ein Stickstoffgenerator betrieben wird. Mehr dazu hier

 

Aktuelle PV-Notizen

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